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So sollten Sie auf Sextortion-E-Mails reagieren

So sollten Sie auf Sextortion-E-Mails reagieren
05. Juni 2024

„Hallo! </br></br> Ich bin ein professioneller Hacker und habe es erfolgreich geschafft, Ihr Betriebssystem zu hacken.“

Haben Sie jemals eine E-Mail erhalten, in der behauptet wird, kompromittierende Videos von Ihnen zu haben, und gedroht wird, diese an Ihre Kontakte weiterzuleiten, wenn Sie kein Lösegeld zahlen? Wenn ja, dann sind Sie auf einen Sextortion-Betrug hereingefallen – eine beängstigende, aber letztlich leere Drohung.

Diese E-Mails spielen mit Angst und Scham und enthalten oft persönliche Daten wie Ihr Passwort (das leicht durch Datenlecks erlangt werden kann), um den Betrug glaubwürdiger zu machen. Aber die Wahrheit ist: Sextortion-E-Mails sind ein Bluff.

Hier erfahren Sie, was Sie über Sextortion-Betrugsversuche wissen müssen und wie Sie sich schützen können:

Was ist eine Sextortion-E-Mail?

Eine Sextortion-E-Mail ist eine Spam-E-Mail, die damit droht, kompromittierende Videos oder Fotos des Empfängers offenzulegen, es sei denn, er zahlt ein Lösegeld, typischerweise in Kryptowährungen wie Bitcoin. Die Betrüger behaupten, Ihr Gerät gehackt und Aufnahmen von Ihnen bei sexuellen Aktivitäten gemacht zu haben. Sie könnten auch damit drohen, Ihren Browserverlauf oder Ihre Online-Aktivitäten offenzulegen.

Wie funktionieren sie?

Sextortion-E-Mails verwenden oft Drohungen und versuchen, legitim zu wirken. Hier sind einige häufige Elemente:

  • Sie behaupten, Sie gehackt zu haben: Die E-Mail könnte besagen, dass sie vollen Zugriff auf Ihr Gerät und Ihre Webcam haben, oft sogar mit Ihrem tatsächlichen Passwort (das durch Datenlecks, nicht durch Hacken, erlangt wurde).
  • Sie drohen, Sie zu entlarven: Betrüger behaupten, ein Video von Ihnen zu haben und drohen, es an Ihre Kontakte zu senden oder online zu stellen, wenn Sie nicht bezahlen.
  • Sie erzeugen ein Gefühl der Dringlichkeit: Sie geben oft ein kurzes Zeitfenster für die Antwort vor und drängen Sie zu einer vorschnellen Entscheidung.
  • Sie fordern die Zahlung in Kryptowährung: Bitcoin ist die bevorzugte Methode, da sie schwer zurückzuverfolgen ist.

Die Wahrheit über Sextortion-E-Mails

Das Wichtigste vorweg: In den meisten Fällen haben die Betrüger keine echten Videos oder Beweise. Sie setzen auf Ihre Angst und Verlegenheit, um Ihr Urteilsvermögen zu trüben.

  • Sie verwenden oft allgemeine Drohungen: Der Inhalt wird oft recycelt und verwendet ähnliche Formulierungen in verschiedenen E-Mails.
  • Sie kennen Sie nicht: Die E-Mail enthält zwar möglicherweise Ihr Passwort, aber sie wissen wahrscheinlich keine spezifischen Details über Ihr Leben oder Ihre Online-Gewohnheiten.
  • Sie zielen auf eine breite Masse ab: Sextortion-E-Mails richten sich an jeden mit einer E-Mail-Adresse, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft.

Was tun, wenn Sie eine Sextortion-E-Mail erhalten?

Keine Panik! Diese E-Mails sollen Ihnen Angst machen, damit Sie bezahlen. So reagieren Sie richtig:

  • Nicht antworten: Wenn Sie dem Absender antworten, bestätigen Sie, dass Ihre E-Mail-Adresse aktiv ist, und ermutigen ihn, Sie erneut anzusprechen.
  • Kein Geld senden: Es gibt keine Garantie, dass sie die "Beweise" löschen, selbst wenn Sie bezahlen.
  • Die E-Mail melden: Leiten Sie die E-Mail an Ihren E-Mail-Anbieter als Spam weiter und melden Sie sie.
  • Die E-Mail löschen: Nachdem Sie sie gemeldet haben, brauchen Sie die E-Mail nicht mehr in Ihrem Posteingang zu behalten.
  • Ändern Sie Ihr Passwort: Obwohl sie wahrscheinlich keinen Zugriff haben, ist es eine gute Praxis, ein starkes, einzigartiges Passwort für Ihr E-Mail-Konto (und andere Online-Konten) zu erstellen.
  • Nach Malware suchen (optional): Obwohl ungewöhnlich, kann die E-Mail Malware enthalten. Führen Sie sicherheitshalber einen Scan mit Ihrer Antiviren-Software durch.
  • Wenn Sie sich überfordert oder besorgt über die Legitimität der Drohung fühlen, wenden Sie sich an einen vertrauenswürdigen Freund, ein Familienmitglied oder die Polizei, um weitere Unterstützung zu erhalten.

Haben Sie jemals eine solche E-Mail erhalten? Teilen Sie es uns in unseren sozialen Medien @protectstar auf Social Media und Linkedin und @protectstar-inc auf Reddit mit!

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